Ryugaku Jinja · Professor Archive
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芹澤 円芹澤 円
Kobe University · International Communication Center
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神社Kobe University · International Communication Center
Research keywordsGerman text linguistics・spoken-written language continuum・fashion magazine discourse・Reformation pamphlets・persuasive rhetoric・historical stylistics
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- ドイツ語オンライン授業の一考察:Jamboardを活用した外国語学習活動2022 · 2022年03月, 神戸大学国際コミュニケーションセンター論集, 18, 101 - 112
- 16世紀の印刷ビラ・小冊子の話しことば性:テクストの種類と意図との関連において2012 · 学習院大学, 2012年03月, 学習院大学ドイツ文学会研究論集, 16(16) (16), 105 - 130, 日本語
- モードを伝え、「魅せる」テクストとは?:1800年前後のモード誌に関するテクスト分析2003 · Im 18. Jahrhundert waren Zeitungen, Zeitschriften und Bücher wichtige Medien der Kulturwahrnehmung. In dieser Zeit erschien ab 1786 die Modezeitschrift „Journal des Luxus und der Moden", die nicht nur Kleidungsmode, sondern auch Möbel, Musik, Reise usw. behandelte. Der vorliegende Aufsatz beschäftigt sich mit der Untersuchung von einigen Ausgaben dieser Zeitschrift aus der Zeit um 1800 (es geht genauer um die Ausgaben vom April 1786, Mai 1787, Mai 1814 und Mai 1815).In der Mehrzahl der untersuchten Texte aus dieser Modezeitschrift wird eine objektive Beschreibung der Kleidung gegeben, und zwar wird gesagt, woraus sie besteht, welche Farbe sie hat, wie groß sie ist usw. Diese Beschreibung wird gegeben, um den Lesern und Leserinnen, die die Kleidung natürlich nicht direkt sehen konnten, diese zu visualisieren und zu zeigen. Jedoch lag die Funktion dieser Texte in dieser Modezeitschrift nicht nur in dieser Beschreibung.Es gibt z. B. Aussagen wie in Mode sein, womit klar ausgedrückt ist, dass hier ein Objekt vorgestellt wird, welches weithin bekannt und akzeptiert ist. Um den Grad des Akzeptiertseins bzw. der Popularität von bestimmten Objekten auszudrücken, werden Begriffe wie ‚Beifall' (Beider Erzeugnisse verdienen allgemeinen Beifall […]), ‚gefallen' (Die Form ist äußerst simple, aber eben darum geschmackvoll und gefallend.) oder ‚beliebt' (Die 10/4 breiten feinen Cambrics mit Haarstreifen […] bleiben immer zu Morgenkleidungen der Damen eine beliebte Tracht; […]) verwendet.Trotz zahlreicher sachlicher Beschreibungen der Kleidung in der Modezeitschrift sind auch subjektive Bewertungen einzelner Verfasser der Artikel zu beobachten, z. B.in der Verwendung von ‚Hochwertwörtern', „die etwas Wertvolles bezeichnen und als Warennamen verwendet werden (...) [und] die ohne die grammatische Struktur eines Komparativs oder Superlativs geeignet sind, das damit Bezeichnete (...) aufzuwerten"(Janich 2003, S. 120). D. h. mit diesen Wörtern können die Verfasser einem Objekt eine positive Bewertung hinzufügen: z. B. findet sich in einer Aussage wie Ihre Grundfarbe ist ein äußerst brillantes Purpurroth [...] das Hochwertwort brillantes.Mit Ausdrücken wie [...] die englischen aber haben einen feineren und weicheren Stoff [...] und [...] denn ein Federbusch […] ist einfarbig gewiß immer am schönsten kann der Verfasser durch den Gebrauch des Komparativs und Superlativs aufgrund seiner Bewertung ein Objekt höher als ein anderes platzieren. Auch die Verwendung von sinnlichen Adjektive läßt sich als eine subjektive Bewertung ansehen; z. B. stellt in diesem Beispiel die englischen aber haben einen feineren und weicheren Stoff der Verfasser die Tastempfindung dar, wie er also den Stoff fühlt. Ferner ist auch eine direkt werbende Aussage mit den Verb ‚empfehlen' zu beobachten.Auf diesen Merkmalen basierend wird festgestellt, dass die Verfasser, wenn sie in ihren Texten über modische Objekte schreiben, diese nicht nur sachlich beschreiben, sondern auch durch andere Ausdrücke Bezug nehmen auf die Popularität von Objekten oder auf ihre eigene Subjektivität. So können die Verfasser die Merkmale der charakterisierten und besprochenen Objekte vielfältiger darstellen; damit erscheinen die Objekte faszinierender.Man kann also sagen, dass es in den Texten dieser Modezeitschrift darum ging, Objekte zu beschreiben, die gleichzeitig auf die Leser und Leserinnen eine Faszination ausüben sollten.
- 話しことば・書きことばの程度をどのようにして測定する のか?:18世紀後半のドイツモード雑誌を例にした方法論 的考察2000 · 1786 erschien die erste Ausgabe des "Journals des Luxus und der Moden", der zweiten Modezeitschrift Deutschlands. Man schatzt, dass die Zeitschrift mindestens 25000 Leser hatte (vgl. Kuhles 2000), weshalb sie, gemessen an den Leserzahlen anderer Zeitschriften der Zeit, als Bestseller angesehen werden kann.In dieser Arbeit mochte ich drei Texte aus der fruhen Zeit des "Journals des Luxus und der Moden" (namlich von Januar, Februar und Juni 1786), die alle weibliche Kleidung, vor allem Hute oder Hauben, zum Thema haben, miteinander vergleichen und dabei untersuchen, ob es Unterschiede zwischen diesen Texten gibt. Dabei analysiere ich diese Texte in Hinblick auf ihre "Nahesprachlichkeit/Distanzsprachlichkeit" (Agel/Hennig 2006).Fur die Messung der Nahesprachlichkeit wird der Untersuchungsgegenstand in zwei Ebenen gegliedert, und zwar in eine Mikroebene und in eine Makroebene. Nach Agel/Hennig bedeutet der Durchschnitt der beiden Ebenen den Wert der Nahesprachlichkeit des Textes. Mit Hilfe dieses Modells werden in diesem Aufsatz die drei genannten Texte analysiert, wobei der erste Text vom Januar 8.66%, der zweite vom Februar 12.36% und der dritte vom Juni 14.33% Nahesprachlichkeit ergaben.Bei der Messung sties ich auf eine Reihe von Schwierigkeiten, die zu einigen Korrekturen Anlass gaben. Hinsichtlich der Durchschnittsberechnung scheint es auf den ersten Blick zwar so, dass es nur einen Wert fur den Text gibt, doch da in zwei Textebenen unterschieden wurde, sollten sich auch zwei Werte ergeben. Deshalb schlage ich zur Veranschaulichung ein Koordinatensystem mit einer prozentualen Koordinatenachse, d. h.einer Langsachse fur die Mikroebene (in die obere Richtung) und Makroebene (in die untere Richtung) und einer Abszissenachse als Nahesprachlichkeit vor. Wenn man auf dieser Koordinatenachse die drei Punkte (jeder sich ergebene Werte der Mikroebene,Makroebene und der letzten Nahesprachlichkeit) verbindet, dann erhalt man ein Dreieck.Mit der Koordinatenachse und dem Dreieck werden alle drei Werte zugleich anschaulich gemacht.Die zweite Korrektur betrifft die Lange eines Satzes. Nach Agel/Hennig gehort die Lange des Satzes zu einem derjenigen Elemente, das den Wert der Nahesprachlichkeit bestimmt, d. h. je langer ein Satz ist, desto geringer ist die Nahesprachlichkeit. Aber das ist nicht so einfach zu entscheiden. In meinen Textkorpus gibt es z. B. einen Satz, der aus 66 Wortern besteht, der aber im Nachfeld Prapositionalphrasen, Partizipial- bzw. verblose Konstruktionen aufweist. Laut Ong (1991) ist ein derart charakterisierter Satz eher im mundlichen Sprachgebrauch zu finden.Drittens ist die Rolle der Gallizismen in Betracht zu ziehen. In den untersuchten Texten gibt es viele franzosische Begriffe, aber das Modell von Agel/Hennig berucksichtigt keine Fremdworter. Bekanntlich benutzten im 18. Jahrhundert die hoheren Schichten Franzosisch (vgl. Eisenberg 2011). Deshalb sollte man auch die Verwendung von Fremdwortern bei der Untersuchung berucksichtigen.Mit der Anwendung des Modells von Agel/Hennig kann der Wert der Nahesprachlichkeit in unterschiedlichen Texten ermittelt werden. Doch fur eine genauere Analyse der Nahesprachlichkeit mussen an diesem Modell noch einige Konkretisierungen und Korrekturen vorgenommen werden.
- 初期ドイツモード雑誌テクストの言語的特徴とはー話し言葉性とテクストタイプの研究 芹澤 円 日本学術振興会, 科学研究費助成事業, 若手研究, 神戸大学, 2024年04月 - 2027年03月2024 · KUID parsed section
- 18世紀ドイツの書きことばにおける口語性の機能―社会語用論的・言語意識史的研究 高田 博行, シャルロート ヨアヒム, 細川 裕史, 芹澤 円, 田中 翔太, 佐藤 恵 日本学術振興会, 科学研究費助成事業, 基盤研究(C), 学習院大学, 2011年 - 2013年 1750年頃にドイツ語圏全域で高地ドイツ語文章語の受け入れが完了したあと、18世紀末には、教養人は公的場面ではできる限り標準文章語に近い話し方をすることが好ましいという意識をもった。方言と標準文章語とが言語接触した結果として都市で「日常語」が生まれ、これが標準文章語の平準化を促した。硬直的で形式的な傾向のあった標準文章語が日常語という形で話しことば化して柔軟性を得た。この標準文章語の平準化は、18世紀後半に親称のdu の使用範囲が大幅に拡大したことと同じ脈絡で説明ができる。2011 · KUID parsed section
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